Suche

Suchergebnisse

Friedrich Schiller, gott, auf Deutsch Filter löschen

NachdenklichFriedrich Schiller

Die Teilung der Erde

Nehmt hin die Welt! rief Zeus von seinen Höhen Den Menschen zu, nehmt, sie soll euer seyn. Euch schenk ich sie zum Erb’ und ew’gen Lehen, Doch theilt euch brüderlich darein. Da eilt was Hände hat, sich einzurichten, Es regte sich geschäftig jung und alt. Der Ackermann griff nach des Feldes Früchten, Der Junker birschte durch den Wald. Der Kaufmann nimmt, was seine Speicher fassen, Der Abt wählt sich den edeln Firnewein, Der König sperrt die Brücken und die Straßen, Und sprach, der Zehente ist mein. Ganz spät, nachdem die Theilung längst geschehen, Naht der Poet, er kam aus weiter Fern’. Ach! da war überall nichts mehr zu sehen, Und alles hatte seinen Herrn!