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Johann Wolfgang von Goethe, natur, auf Deutsch Filter löschen

FröhlichJohann Wolfgang von Goethe

Mailied

Wie herrlich leuchtet Mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur! Es dringen Blüten Aus iedem Zweig, Und tausend Stimmen Aus dem Gesträuch, Und Freud und Wonne Aus ieder Brust. O Erd o Sonne O Glück o Lust! O Lieb’ o Liebe, So golden schön, Wie Morgenwolken Auf ienen Höhn;
InspiriertJohann Wolfgang von Goethe

Das Göttliche

Edel sey der Mensch, Hülfreich und gut! Denn das allein Unterscheidet ihn, Von allen Wesen, Die wir kennen. Heil den unbekannten Höhern Wesen, Die wir ahnden! Sein Beyspiel lehr’ uns Jene glauben. Denn unfühlend Ist die Natur: Es leuchtet die Sonne Über Bös’ und Gute, Und dem Verbrecher
VerträumtJohann Wolfgang von Goethe

Rastlose Liebe

Dem Schnee, dem Regen, Dem Wind entgegen, Im Dampf der Klüfte, Durch Nebeldüfte, Immer zu! Immer zu! Ohne Rast und Ruh! Lieber durch Leiden Möcht’ ich mich schlagen, Als so viel Freuden Des Lebens ertragen. Alle das Neigen Von Herzen zu Herzen, Ach wie so eigen Schaffet das Schmerzen! Wie soll ich fliehen? Wälderwärts ziehen?
FröhlichJohann Wolfgang von Goethe

Gefunden

Ich ging im Walde So für mich hin, Und nichts zu suchen Das war mein Sinn. Im Schatten sah’ ich Ein Blümchen stehn, Wie Sterne leuchtend, Wie Aeuglein schön. Ich wollt’ es brechen, Da sagt’ es fein: Soll ich zum Welken Gebrochen seyn? Ich grub’s mit allen Den Würzlein aus, Zum Garten trug ich’s Am hübschen Haus.