Suche

Suchergebnisse

Theodor Storm, sommer, auf Deutsch Filter löschen

VerträumtTheodor Storm

Juli

Klingt im Wind ein Wiegenlied, Sonne warm herniedersieht, Seine Aehren senkt das Korn, Rothe Beere schwillt am Dorn, Schwer von Segen ist die Flur – Junge Frau, was sinnst du nur?
NachdenklichTheodor Storm

Abseits

Es ist so still; die Haide liegt Im warmen Mittagssonnenstrahle, Ein rosenrother Schimmer fliegt Um ihre alten Gräbermale; Die Kräuter blühn; der Haideduft Steigt in die blaue Sommerluft. Laufkäfer hasten durch’s Gesträuch In ihren goldnen Panzerröckchen, Die Bienen hängen Zweig um Zweig Sich an der Edelhaide Glöckchen; Die Vögel schwirren aus dem Kraut – Die Luft ist voller Lerchenlaut. Ein halbverfallen Schindelhaus Steht einsam hier und sonnbeschienen; Der Käthner lehnt zur Thür hinaus, Behäglich blinzelnd nach den Bienen;