Klingt im Wind ein Wiegenlied,Sonne warm herniedersieht,Seine Aehren senkt das Korn,Rothe Beere schwillt am Dorn,Schwer von Segen ist die Flur –Junge Frau, was sinnst du nur?
Es ist so still; die Haide liegtIm warmen Mittagssonnenstrahle,Ein rosenrother Schimmer fliegtUm ihre alten Gräbermale;Die Kräuter blühn; der HaideduftSteigt in die blaue Sommerluft.Laufkäfer hasten durch’s GesträuchIn ihren goldnen Panzerröckchen,Die Bienen hängen Zweig um ZweigSich an der Edelhaide Glöckchen;Die Vögel schwirren aus dem Kraut –Die Luft ist voller Lerchenlaut.Ein halbverfallen SchindelhausSteht einsam hier und sonnbeschienen;Der Käthner lehnt zur Thür hinaus,Behäglich blinzelnd nach den Bienen;
Wir verwenden Cookies
Wir verwenden Cookies für den Betrieb der Website, für Analysen und zur Personalisierung von Werbung. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung und Cookie-Richtlinie.