Klingt im Wind ein Wiegenlied,Sonne warm herniedersieht,Seine Aehren senkt das Korn,Rothe Beere schwillt am Dorn,Schwer von Segen ist die Flur –Junge Frau, was sinnst du nur?
Am grauen Strand, am grauen MeerUnd seitab liegt die Stadt;Der Nebel drückt die Dächer schwer,Und durch die Stille braust das MeerEintönig um die Stadt.Es rauscht kein Wald, es schlägt im MaiKein Vogel ohn’ Unterlaß;Die Wandergans mit hartem SchreiNur fliegt in Herbstesnacht vorbei,Am Strande weht das Gras.Doch hängt mein ganzes Herz an dir,Du graue Stadt am Meer;Der Jugend Zauber für und fürRuht lächelnd doch auf dir, auf dir,Du graue Stadt am Meer.
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