Poems on the topic: mai

Poems on the topic “mai” on Poets.by.

SadHeinrich Heine

Mein Herz, mein Herz ist traurig

Mein Herz, mein Herz ist traurig, Doch lustig leuchtet der Mai; Ich stehe, gelehnt an der Linde, Hoch auf der alten Bastei. Da drunten fließt der blaue Stadtgraben in stiller Ruh’; Ein Knabe fährt im Kahne, Und angelt und pfeift dazu. Jenseits erheben sich freundlich, In winziger, bunter Gestalt, Lusthäuser, und Gärten, und Menschen, Und Ochsen, und Wiesen, und Wald. Die Mädchen bleichen Wäsche, Und springen im Gras’ herum; Das Mühlrad stäubt Diamanten, Ich höre sein fernes Gesumm’.
CheerfulEmanuel Geibel

Der Mai ist gekommen

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus, da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus! Wie die Wolken wandern am himmlischen Zelt, so steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt. Herr Vater, Frau Mutter, daß Gott euch behüt! Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht; es giebt so manche Straße, da nimmer ich marschiert, es giebt so manchen Wein, den ich nimmer noch probiert.

Describe a feeling — we’ll find a poem

Or try: