Der Herbst erscheint hier nicht als trostlose Jahreszeit, sondern als Zeit der Reife und des ruhigen Abschieds. Wein, Obst und schweigende Wälder umgeben den Sprecher; die Stille ist so dicht, dass selbst die Wälder zu Gefährten eines einsamen Menschen werden. Ein Landmann nimmt das Ende des Jahres gelassen an: „Es ist gut.“ Die Abendglocken klingen lang und leise, ein Vogelzug zieht vorüber – beides wirkt wie ein letzter Gruß, der Mut macht.
Im zweiten Teil weitet sich der Blick auf die Liebe und auf eine Kahnfahrt den blauen Fluss hinunter. Die vorbeiziehenden Bilder verschwimmen in Ruhe und Schweigen. So entsteht eine Stimmung aus sanfter Wehmut, Dankbarkeit und Frieden: Alles Schöne darf vergehen, ohne aufzubegehren.