Ringelnatz beginnt mit fast kindlichem Staunen: Überall sei Wunderland, überall Leben – sogar im Strumpfband der Tante. Doch schon nach wenigen Zeilen wird der Ton nachdenklicher. Neben das Wunder tritt Dunkelheit, Kinder werden Väter, etwas stirbt „für einige Zeit“. Der Tod klingt hier beiläufig, fast wie eine Pause, nicht wie ein endgültiger Abbruch. Am Ende der ersten Strophe steht die Ewigkeit, ganz ohne Feierlichkeit.
Die zweite Strophe kippt ins Absurde: Ein behauchter Schneck zieht sich ins Gehäuse zurück, ein in Kognak getauchter Schneck sieht weiße Mäuse. Der Sprecher wirkt nicht verzweifelt, sondern heiter-verwundert; er nimmt Wunder und Vergänglichkeit mit derselben Leichtigkeit. Dadurch mischt sich kindliche Neugier mit leisem Ernst und groteskem Humor. Das Gedicht erzeugt eine Stimmung, in der das Große und das Kleinste, Werden und Vergehen, Tod und Schabernack dicht beieinanderliegen. Man weiß nie genau, ob man lachen oder still werden soll.