In einem leeren Haselstrauch sitzen drei Spatzen eng beieinander, Bauch an Bauch: links Franz, rechts Erich, in der Mitte der freche Hans. Der Strauch ist kahl, doch die drei Vögel füllen ihn mit Leben. Sie haben die Augen fest zu, während es über ihnen schneit; das kleine „hu!“ macht die Kälte hörbar. Sie rücken immer dichter zusammen, und ausgerechnet Hans in der Mitte hat es am wärmsten. Gemeinsam spüren sie ihren Herzschlag.
Der Sprecher betrachtet die Szene mit liebevollem Schmunzeln: Aus der frostigen Winterlage wird fast eine behagliche Freundschaftsgeschichte. Der Ton ist heiter, kindlich und voller Wärme, trotz Schnee und leerem Strauch. Die Schlusszeile klingt wie aus einem Märchen: Wenn sie nicht weg sind, sitzen sie noch immer dort. Gerade weil die Szene so klein ist, wirkt sie unmittelbar und tröstlich. So bleibt ein friedliches, zärtliches Stimmungsbild, in dem Nähe und Zusammensein die Kälte besiegen.