Im Zentrum steht ein lyrisches Ich, das Abschied nimmt von einer vertrauten Wald- und Hügellandschaft. Es spricht die Täler, Höhen und den grünen Wald fast wie ein Gegenüber an: Der Wald war ihm Andachtsort, Zuflucht vor der betrogenen, geschäftigen Außenwelt. Deshalb bittet es den Wald, ihn noch einmal zu umschließen.
Die Stimmung ist wehmütig, aber nicht hoffnungslos. Beim Tagesanbruch erlebt das Ich die Natur als Ort, an dem alles Trübe vergehen darf und ein Neubeginn möglich scheint. Im stillen Ernst des Waldes liest es Worte über rechtes Tun und Lieben und nimmt sie als innere Klarheit auf. Der anstehende Aufbruch in die fremde, buntbewegte Welt wird dadurch erträglich: Die Erinnerung an den Wald soll das einsame Ich im Alltag aufrichten und sein Herz jung halten. So verbindet der Abschied Trauer mit einer stillen, tragenden Zuversicht.