Der Sprecher zieht Bilanz über ein Leben, das äußerlich respektabel wirkt: ein kleiner Titel, ein Orden, fast wäre er Hofrat geworden, ein wenig Ansehen, eine geprüfte Tochter, ein Sohn beim Militär, mit siebzig ein Jubiläum, sogar ein Eintrag im Lexikon. Doch die Aufzählung bleibt bewusst klein und formelhaft; nichts daran klingt nach Erfüllung oder Stolz. Die Wendung „Altpreußischer Durchschnitt“ macht daraus den Typus eines angepassten, unauffälligen Bürgerlebens.
Der Ton ist trocken und selbstironisch, fast achselzuckend. „Lirum Larum Löffelstiel“ steht für all das geschäftige Drumherum, das am Ende keine wirkliche Bedeutung hat. Mit dem letzten Vers „Alles in allem – es war nicht viel“ schlägt die Ironie in eine leise Melancholie um: keine Verzweiflung, aber die nüchterne Einsicht, dass hinter den Ehren wenig Substanz war.