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Beliebte Gedichte

FröhlichChristian Morgenstern

Möwenlied

Die Möwen sehen alle aus, als ob sie Emma hießen. Sie tragen einen weißen Flaus und sind mit Schrot zu schießen. Ich schieße keine Möwe tot, ich laß sie lieber leben – und füttre sie mit Roggenbrot und rötlichen Zibeben. O Mensch, du wirst nie nebenbei der Möwe Flug erreichen. Wofern du Emma heißest, sei zufrieden, ihr zu gleichen.
FröhlichChristian Morgenstern

Die unmögliche Tatsache

Palmström, etwas schon an Jahren, wird an einer Straßenbeuge und von einem Kraftfahrzeuge überfahren. ‚Wie war‘ (spricht er, sich erhebend und entschlossen weiterlebend) ‚möglich, wie dies Unglück, ja –: daß es überhaupt geschah? ‚Ist die Staatskunst anzuklagen in Bezug auf Kraftfahrwagen? Gab die Polizeivorschrift hier dem Fahrer freie Trift? ‚Oder war vielmehr verboten, hier Lebendige zu Toten umzuwandeln, – kurz und schlicht: Durfte hier der Kutscher nicht –?‘
VerträumtChristian Morgenstern

Die Trichter

Zwei Trichter wandeln durch die Nacht. Durch ihres Rumpfs verengten Schacht fließt weißes Mondlicht still und heiter auf ihren Waldweg u.s. w.
FröhlichChristian Morgenstern

Die drei Spatzen

In einem leeren Haselstrauch da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch. Der Erich rechts und links der Franz und mitten drin der freche Hans. Sie haben die Augen zu, ganz zu, und obendrüber da schneit es, hu! Sie rücken zusammen dicht an dicht. So warm wie der Hans hats niemand nicht. Sie hör’n alle drei ihrer Herzlein Gepoch. Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.
FröhlichChristian Morgenstern

Die beiden Esel

Ein finstrer Esel sprach einmal zu seinem ehlichen Gemahl: „Ich bin so dumm, du bist so dumm, wir wollen sterben gehen, kumm!“ Doch wie es kommt so öfter eben: Die beiden blieben fröhlich leben.
TraurigChristian Morgenstern

Der Rabe Ralf

Der Rabe Ralf will will hu hu dem niemand half still still du du half sich allein am Rabenstein will will still still hu hu Die Nebelfrau will will hu hu nimmt's nicht genau still still du du sie sagt nimm nimm ’s ist nicht so schlimm will will still still hu hu

Gedicht des Tages

VerträumtJoseph von Eichendorff

Winternacht

Verschneit liegt rings die ganze Welt, Ich hab’ nichts, was mich freuet, Verlassen steht der Baum im Feld, Hat längst sein Laub verstreuet.

Gedichte verschiedener Stimmungen

Nachdenklich

Stille Gedanken über Zeit, Leben und Sinn

Traurig

Bei Verlust, Trauer und grauen Tagen

Verträumt

Sanft, schwebend, wie im Halbschlaf

Fröhlich

Leicht, warm und verspielt

Romantisch

Liebe, Sehnsucht und erste Blicke

Inspiriert

Gedichte, die beflügeln

Ängstlich

Rastlose Nächte und klopfende Herzen

Wütend

Feuer, Protest und Trotz

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Rhythmisches Klingen von auf hartem Pflaster;
Ein schwarzer Himmel überzogen von Blau,

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